Hochtemperatur-Pyranometer CM4

Hochtemperatur-Pyranometer zur Strahlungsmessung in Sonnensimulationen und Klimaschränken

Hochtemperatur-Pyranometer CM4
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  • ISO 9060:1990 und IEC 60904
    - Second Class / Zweite Klasse
  • Geeignet für hohe Temperaturen bis 150 °C
  • Hervorragendes Temperaturverhalten
  • Einsatz in Klimakammern oder Sonnensimulationen
CM4 Photo
CM4 Detail
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CM4 Detail
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Hochtemperatur-Pyranometer CM4

Das Hochtemperatur-Pyranometer CM4 ist speziell zur Strahlungsmessung, sowohl von natürlicher Sonnenstrahlung als auch von künstlich erzeugter Strahlung, in extremen Temperaturbereichen konzipiert. Mit einem Betriebstemperaturbereich von -40°C bis + 150°C und einem Messbereich von 4000 W/m² ist das CM4 einzigartig. Sämtliche Sensorkomponenten sind für extrem hohe Temperaturen und Strahlungswerte ausgelegt. Es  wird standardmässig mit 10 m temperaturbeständigem Spezial-Kabel geliefert, auf Wunsch können herstellerseitig auch 25 m Kabel am Sensor angebracht werden.

Das HT-Pyranometer CM4 verfügt über eine hervorragende, interne Temperaturkompensation, ist aber zusätzlich noch mit einem eingebauten Pt-100 Sensor versehen, um weitere Informationen zu den Messbedingungen zu liefern. Ein Diagramm zur Temperaturabhängigkeit der Empfindlichkeit des Sensors wird mitgeliefert. Die Überwachung der Temperatur während einer Messung vereinfacht eine anschliessende Korrektur der Messdaten.

Einsatzmöglichkeiten des CM4 sind unter anderem: Sonnensimulationen, Einmessen der künstlichen Sonne, Messungen in Klimaschränken, Produktalterungs-Untersuchungen und Qualitätssicherung.

Das Pyranometer benötigt keine Spannungsversorgung ! Es liefert ein kleines Ausgangssignal von 0 bis 20 mV proportional zur eingehenden Strahlung. Wird ein größeres Spannungsausgangssignal oder ein 4 bis 20 mA Signal benötigt, empfiehlt sich der Einsatz der AMPBOX.

Produktname CM4
Klassifizierung ISO 9060:1990 Second Class
Spektralbereich (50% Punkte) 30 bis 2800 nm
Empfindlichkeit (nominal) 4 bis 10 µV/W/m²
Ansprechzeit (95%) < 8 Sek.
Nulloffsets
(a) Thermalstrahlung (200 W/m²)
(b) Temperaturänderung (5 K/h)

< 15 W/m²
< 4 W/m²
Nichtlinearität: (Änderung / Jahr) < 1 %
Nichtlinearität (0 bis 2500 W/m²) < 3 %
Richtungsfehler (bis zu 80° bei 1000 W/m² Strahlung) < 20 W/m²
Temperaturverhalten ( über jedes 50°C Intervall)
< 5 % (-20 °C bis +150 °C)
Neigungsfehler (0° - 90° bei 1000 W/m²)
 < 1 %
Betriebstemperaturbereich -40°C bis +150°C
Sichtfeld 180°
Luftfeuchtigkeitsbereich

0 bis 100%

MTBF (mittlere Ausfallzeit)

> 10 Jahre

Stoß- und Vibrationsfestigkeit

ICE721-3-2-2m2

Impedanz 20 bis 200 Ω
Max. Strahlungsaufnahme
4000 W/m²
Dokumentation

Kalibrierzertifikat rückführbar auf WRR
mehrsprachige Kurzanleitung
CD mit Bedienungsanleitung

 
  Das CM4 ist mit 10 m fest angebrachtem Kabel versehen. ** Achtung: die Spezifikationen stellen den ungünstigsten Fall, bzw. die Maximalwerte dar

Radiometer in der deutschen Industrie

Eine der industriellen Anwendungen findet sich bei Rail Tec Arsenal (RTA), einem international tätigen, unabhängigen Forschungs- und Prüfinstitut für Schienen- und Straßenfahrzeuge, neue Transportsysteme und technische Einrichtungen, die extremen klimatischen Bedingungen ausgesetzt sind.
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Thermale Belastung von Materialien - verursacht durch Sonnenstrahlung

Der Verfall von Materialien wird durch verschiedene externe Einflüsse verursacht. Einer davon ist die Sonnenstrahlung und es gibt zweierlei mögliche Auswirkungen. Zunächst der chemische Effekt: die Strahlung bricht chemische Verbindungen auf, läßt Farben verbleichen und macht Plastik brüchig. Zweitens verursachen sowohl Strahlung als auch strahlungsbedingte Temperaturwechsel eine Wärmebelastung.
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Weitere Anwendungsbeispiele finden Sie auf unserer Anwendungsseite

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